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Samstag, 11.09.2010 | 10:00 | Mobilität: Aktionstag in der Innenstadt
Mittwoch, 15.09.2010 | 19:30 | Ausstellung Nicole Lichtscheidl
Samstag, 25.09.2010 | 13:00 | Weinlesefest
Samstag, 25.09.2010 | 20:00 | Ball Jahrgang 1960

Streetworker präsentieren Bericht

streetworker mit salamon und kollar
Im September 2009 wurden die beiden SozialpädagogInnen Iris Rehm und Johann Aufner seitens der Stadtgemeinde Mattersburg und der OSG (Oberwarter Siedlungsgenossenschaft) in der Wohnhausanlage Wienerstraße 63-69 in Mattersburg als Streetworker eingesetzt. Die Wohnhausanlage umfasst 182 Wohnungen mit knapp über 400 BewohnerInnen.
Fazit des aktuellen Berichts: Aus den Gesprächen mit den Bewohnern sowie aus den verwendeten Fragebögen geht hervor, dass ein Großteil der sich mitteilenden BewohnerInnen keine oder wenige Konflikte mit Nachbarn oder anderen Siedlungsbewohnern hat.
„Das häufigste Thema der Gespräche bezog sich auf das Streetworkprojekt selbst. Das Interesse galt den Beweggründen für das Projekt, den Aufgaben der Streetworker und dem Fortschritt ihrer Arbeit", erklären die beiden Soziapädagogen.

Weitere Themen waren die Lärmbelastung sowie das Verhalten der Kinder und ihrer Erziehungsberechtigten. Den größten Störfaktor bezüglich des Lärms stellen laut den Mitteilungen der Anrainer Personen im Freien dar. Unter diesen befinden sich auch Kinder, welche sich laut Statistik zu lange und unbeaufsichtigt im Freien aufhalten. Dies bezüglich wurde der Wunsch geäußert, dass die Eltern mehr Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein an den Tag legen sollten.

Migranten in der Siedlung

 
56 der Umfrageteilnehmer sind der Meinung, dass zu viele Migranten in der Siedlung wohnen würden, jedoch 29 von ihnen empfinden das nicht als störend. Weiters ist zu erkennen, dass es zwischen Inländern und Migranten kaum Sprachbarrieren gibt.

Verwunderung über Aufregung in der Öffentlichkeit

Über die Presseberichte die am Anfang des Projektes erschienen sind, war die Mehrheit der Bewohner überrascht. Sie würden die Wohnhausanlage nicht so wahrnehmen wie in den Medien dargestellt. „Die Ergebnisse des Streetworkerprojekts sind sehr aufschlussreich und eine gute Arbeitsgrundlage. Wir werden die Bedürfnisse der BewohnerInnen auch in Zukunft sehr ernst nehmen", so Bürgermeisterin Ingrid Salamon und Dr. Alfred Kollar (OSG).