mattersburg.gv.at Projektpräsentation City Bus

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Projektpräsentation City Bus

menschen

Bei einer Bürgerversammlung in der Bauermühle wurde am 30. Jänner 2019 das Projekt City-Bus Mattersburg präsentiert. Verkehrsexperte DI Roman Michalek erklärte dabei die geplanten Maßnahmen.

„Umwelt- und Klimaschutz sind wesentliche Eckpfeiler meiner politischen Leitlinien. Der City Bus Mattersburg ist ein Beitrag in diese Richtung und ein Meilenstein in der Stadtentwicklung. Als Klimaschutz und Bodenschutzgemeinde haben wir hier wieder eine umweltpolitische Vorreiterrolle übernommen. Weniger Verkehr, mehr Lebensqualität lautet das Motto unserer Stadtlinie“, meint City-Bus Initiatorin Bürgermeisterin Ingrid Salamon.

 

 

Ziel ist es, den Mattersburger BürgerInnen ein leistbares Transport-Angebot zu machen, dass das gesamte Stadtgebiet einbindet und der Bevölkerung das Leben erleichtert. Die Stadtlinie soll in Zukunft den öffentlichen Verkehr innerhalb der Stadt erweitern und den Individualverkehr reduzieren.

„Fakt ist, dass 40 Prozent aller Pkw Fahrten Kurzstrecken sind, dafür ist der City Bus ein optimales Angebot,“ so DI Roman Michalek, der das Projekt betreut. Neben Mobilitätsvorteilen verringert die aus umweltfreundlichen Bussen bestehende City-Linie zusätzlich den Co2 Ausstoß in Mattersburg um ca 25 t/Jahr.

Es wird zwei Buslinien geben, die im gegenläufigen Ein-Stunden Takt die Stadt erschließen. D.h es gibt zwei Anbindungen pro Haltestelle pro Stunde.

„Für uns ist neben der Erreichbarkeit der Schulen und des Stadtzentrums auch die Anbindung an die Arena und das Fachmarktzentrum wichtig,“ erklärt Verkehrsstadtrat Manfred Schandl.

 

Weitere Vorgehensweise

 

Jetzt werden die Anregungen der Bürgerversammlung in das Gesamtkonzept eingearbeitet, dann soll das Projekt im März im Gemeinderat beschlossen werden. Danach erfolgen Ausschreibung, Verhandlung und Vergabe sowie die Bestellung der Busse. Geplanter Start der Buslinie ist der April 2020.

 

Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz

 

Mattersburg hatte schon immer eine Vorreiterrolle in Sachen Umwelt- und Klimaschutz inne. Die Stadt war eine der ersten Klimabündnisgemeinden

und die erste Bodenbündnisgemeinde des Burgenlandes. Außerdem wird seit 2009 kein Glyphosat am Bauhof und in der Stadt verwendet. „Auch hier waren wir eine der ersten Gemeinden des Burgenlandes“, so Bgm. Salamon.

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