mattersburg.gv.at Rechnungshofbericht: Umsetzung verläuft zügig

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Rechnungshofbericht: Umsetzung verläuft zügig

In Mattersburg wurde am 8. Mai 2019 eine weitere Sitzung des Mattersburger Gemeinderates zum Thema Rechnungshofbericht einberufen.

Bei der Gemeinderatssitzung am 20. Feber 2019 wurde der Bericht vom Direktor des Burgenländischen Landesrechnungshofes, Mag. Andi Mihalits ausführlich präsentiert und mit dem Gemeinderat diskutiert.

Jetzt gab es eine Fortsetzung der Diskussion. Bereits damals wurde festgestellt, dass 24 der 118 Empfehlungen umgesetzt worden sind und weitere 62 in der nächsten Zeit umgesetzt werden. „Dieser Umsetzungsprozess geht zügig voran," erklärt Bürgermeisterin Ingrid Salamon.

 

Die Empfehlungen sind zum Teil Detailfragen, die interne Arbeitsabläufe betreffen. Außerdem werden ab 2020 durch eine landesweite Umstellung der Buchhaltungssysteme in den Gemeinden viele der Empfehlungen automatisch in die Arbeitsabläufe integriert.

Überprüft wurde nicht nur die Stadtgemeinde sondern auch die drei ausgelagerten Gesellschaften Stadtentwicklungs & CO KG, Villa Martini GmbH und FEZ GmbH.

Es wurden insgesamt 2.937 elektronische Dateien oder Dokumente geprüft. 70 der 118 Empfehlungen betreffen die Gemeinde, die anderen 48 die ausgelagerten Gesellschaften.

Betreffend der Organisationsstruktur soll zusammen mit dem Städtebund ein entsprechender Leitfaden ausgearbeitet werden, auch als Muster für andere Städte.

Diskussion auch im Landtag

Auch im burgenländischen Landtag wurde der Mattersburger Prüfungsbericht genauestens unter die Lupe genommen. Grundtenor: Der Prüfungsbericht zeigt zum einen, dass es auch seitens des Landtages noch legistische und formalistische Unterstützung braucht und zum anderen, dass in der Stadtgemeinde Mattersburg sehr gute Arbeit geleistet wird. Vor allem der Umstand, dass fast 3/4 der Empfehlungen umgesetzt sind oder bald umgesetzt werden, wurde sehr positiv bewertet. Grüne-Abgeordneter Wolfgang Spitzmüller: „Es ist genauso, wie es laufen sollte. Hier muss man der Gemeinde Mattersburg wirklich gratulieren."

Landtagspräsident Christian Illedits: „Es ist eine große politische Verantwortung, wenn man vier Kindergärten, sechs Schulen in seiner Stadt hat. Wenn man noch dazu Sozialeinrichtungen betreibt, die in ihrer Wirtschaftlichkeit schwer darzustellen sind, dann ist es allemal eine Vorbildfunktion. Mattersburg steht für alle burgenländischen Gemeinden wirklich vorbildlich da".

Laut Landesrechnungshof ist die Entwicklung der Stadtgemeinde Mattersburg eine dynamische. Die Investitionen werden und wurden gezielt in Infrastruktur und Bildung gesetzt.

Bürgermeisterin Ingrid Salamon: „Unsere Stadt ist gut aufgestellt, die vielen Investitionen vor allem im Bildungs- und Umweltbereich, aber auch in die Infrastruktur sorgen für höchste Lebensqualität. Das wurde uns auch seitens des Rechnungshofes bestätigt."

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